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Wenn das Einschlafen zur Herausforderung wird

Es ist Abend.
Du bist müde.
Dein Baby eigentlich auch.

Und trotzdem dauert es.
Stillen. Tragen. Wiegen. Ablegen. Wieder hochnehmen.

Wenn dein Baby schlecht einschläft, bist du nicht allein. Und du machst nichts falsch.

Babys haben ein unreifes Nervensystem. Sie brauchen Nähe, Sicherheit und Wiederholung. Einschlafen ist kein „Knopf“, sondern ein Prozess.

Hier findest du 15 sanfte Wege, die helfen können.

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1. Eine ruhige Abendroutine etablieren

Babys lieben Wiederholungen.
Wenn jeden Abend ähnliche Abläufe passieren, entsteht Sicherheit.

Zum Beispiel:

  • Baden oder Waschen

  • Schlafanzug anziehen

  • Leises Licht

  • Stillen oder Fläschchen

  • Immer derselbe Satz: „Jetzt ist Schlafenszeit.“

Wichtig ist nicht Perfektion – sondern Verlässlichkeit.

2. Reize am Abend reduzieren

Helles Licht, laute Geräusche oder viel Besuch können Babys überreizen.
Versuche abends:

  • Gedimmtes Licht

  • Kein wildes Spielen

  • Ruhige Stimme

  • Kein Fernseher im Hintergrund

Weniger Input = leichteres Abschalten.

3. Müdigkeitszeichen früh erkennen

Wenn Babys übermüdet sind, wird Einschlafen schwerer.

Achte auf:

  • Augen reiben

  • Gähnen

  • Wegdrehen

  • Quengeln

Lieber etwas früher ins Bett als zu spät.

4. Nähe zulassen

Viele Babys schlafen am besten mit Körperkontakt ein.

Das kann sein:

  • Stillen

  • Tragen

  • Kuscheln

  • Hand halten

Nähe ist keine „schlechte Gewohnheit“.
Sie ist Regulation.

5. White Noise oder gleichmäßige Geräusche

Manche Babys entspannen besser mit:

  • Rauschgeräuschen

  • Föhn-Sound

  • Herzschlag-Sounds

  • Leisem Meeresrauschen

Ich kann dir dieses Gerät empfehlen. Das erinnert an die Zeit im Bauch.

6. Das Schlafzimmer ruhig gestalten

Weniger ist oft mehr.

  • Keine blinkenden Lichter

  • Ruhige Farben

  • Angenehme Temperatur

  • Dunkelheit oder Nachtlicht

Ein klarer, ruhiger Raum hilft beim Abschalten.

7. Einschlafrituale mit Worten

Babys verstehen zwar nicht jedes Wort – aber sie spüren Tonfall.

Zum Beispiel:
„Mama/Papa ist da. Du bist sicher. Jetzt darfst du schlafen.“

Rituale geben Sicherheit.

8. Tagsüber genug Nähe & Regulation

Babys, die tagsüber viel Nähe bekommen, können abends oft leichter loslassen.

Tragen, kuscheln, Blickkontakt – das „füllt den Tank“.

9. Abendliche Mini-Massage

Eine sanfte Bauch- oder Fußmassage kann Wunder wirken.
Langsame Bewegungen beruhigen das Nervensystem.

10. Stillen oder Füttern bewusst gestalten

Manche Babys schlafen beim Trinken ein – andere werden wieder wach.

Beobachte dein Baby ohne Druck.
Jedes Kind ist anders.

11. Übergänge sanft gestalten

Vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer?
Mach den Übergang ruhig:

  • Licht dimmen

  • Stimme leiser

  • Keine hektischen Bewegungen

Babys reagieren stark auf Stimmungen.

12. Nicht vergleichen

„Das Baby meiner Freundin schläft durch.“

Jedes Baby ist anders.
Schlafentwicklung ist individuell.

Vergleiche erzeugen Druck – und Druck spüren Babys.

13. Eigene Ruhe finden

Babys spiegeln uns.

Wenn du innerlich angespannt bist, wird dein Baby es merken.
Eine tiefe Atmung vor dem Einschlafen kann helfen – für euch beide.

14. Wachstumsschübe & Entwicklung verstehen

Unruhige Phasen gehören dazu:

  • Entwicklungssprünge

  • Zahnen

  • Trennungsphasen

Schlaf ist keine Gerade – sondern Wellenbewegung.

15. Geduld – auch mit dir selbst

Manche Abende dauern länger.
Manche Nächte sind unruhig.

Du machst nichts falsch.
Du begleitest.

Und das ist genug.

Kleine Abendaffirmationen für Babys 💛

Auch wenn Babys die Worte noch nicht verstehen – deine Stimme wirkt.

Du kannst leise sagen:

  • „Du bist sicher.“

  • „Ich bin bei dir.“

  • „Du darfst loslassen.“

  • „Ich passe auf dich auf.“

Diese ruhigen Sätze können ein liebevolles Einschlafritual werden.

Wenn du Affirmationskarten für Kinder nutzt (unsere selbst gestalteten findest du hier), kannst du später auch für größere Geschwister eine Abendkarte ziehen – so entsteht ein gemeinsames Ritual.

Babys besser einschlafen – es darf sanft sein

Es braucht keine strengen Methoden.
Keinen Druck.
Kein „Du musst jetzt“.

Schlaf ist Entwicklung.
Und Entwicklung braucht Zeit.

Und du?
Du machst das gut 💛

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Affirmationen Poster Kinder

Wenn dein Kind schnell überfordert ist oder an sich zweifelt

Manche Kinder fühlen intensiver.
Sie reagieren schneller mit Wut, ziehen sich zurück oder sagen: „Ich kann das nicht.“

Nicht, weil sie schwierig sind.
Sondern weil ihre Gefühle größer sind als ihre Worte.

Gerade sensible oder unsichere Kinder brauchen Sätze,
die ihnen Halt geben und sie daran erinnern:

Ich bin mutig.
Ich bin stark.
Ich bin wertvoll.

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✔ Selbstzweifel zu beruhigen
✔ innere Sicherheit zu stärken
✔ Gefühle besser einzuordnen
✔ sich selbst mehr zuzutrauen

Einfach ausdrucken und gemeinsam lesen –
als kleine tägliche Erinnerung: Du bist genau richtig.